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Wenn der Fitnesstracker den Trainer ersetzt

Der Trend zur Selbstvermessung steigt immer weiter und von rund einem Drittel werden Fitness-Tracker genutzt, wie eine neue Untersuchung zeigt. Die gesamte Welt wird seit der „Entdeckung“ der Zahlen in der frühen Steinzeit in Ziffern erfasst und das nicht nur in Uhrzeit und beim Alter. Zahlen ermöglichen uns die Einsicht und die Kontrolle über unser Leben und damit ist es kein Wunder, dass die Fitnesstracker boomen. Eine Umfrage hat ergeben, dass bereits jeder Dritte in Deutschland bereits einen solchen Fitnesstracker nutzt.

Der Trend zur Selbstkontrolle

Die Fitness-Tracker boomen und sind vor allem aufgrund ihres Gesundheitsaspekts gefragt. Doch der Markt ist mittlerweile so überfüllt, dass ein Normalsterblicher sich nicht mehr auskennen kann.

Wer einen Fitnesstracker nutzt, der braucht doch keinen Trainer mehr, oder? Eigentlich nicht, denn der Trainer am Handgelenk geht seinem träger solange auf die Nerven, bis das dieser sich wieder bewegt. Bereits die günstigen Einsteigermodelle bieten viele Funktionen. Das bedeutet, dass es nicht immer ein hochpreisiges Modell sein muss, das mit GPS und Herzfrequenzmesser ausgestattet ist.

Was wird gemessen?

Die Nutzer von Fitnesstrackern messen, bzw. tracken am häufigsten:

  • 99 % Körpertemperatur
  • 75 % Körpergewicht
  • 62 % Anzahl der Schritte
  • 57 % die zurückgelegte Strecke

Doch 31 % aller Befragte bei der Umfrage von Bitkom Research messen mit einem herkömmlichen Messgerät ihren Blutdruck – in der Altersgruppe ab 65 Jahren sind es sogar 60 %. Bei Fitness-Trackern handelt es sich um Lifestyle-Geräte, die gern von jüngeren sportlichen Menschen eingesetzt werden und von gesunden Menschen, die damit ihren gesunden Lebensstil unterstützen wollen. Doch das größte Potenzial der Wearables wird künftig in der Prävention von Krankheiten und in der medizinischen Versorgung von Patienten gesehen. 75 % der Befragten würden die Daten die sie mit ihrem Fitness-Armband gemessen haben, an ihren Arzt übermitteln.

Für wen sind die Fitnesstracker geeignet?

Doch die meisten, die ein Fitness-Armband kaufen, sei es in einem online Shop wie Muckijunge oder in einem Sportgeschäft bzw. Elektronikladen vor Ort, nutzen den Fitnesstracker als einfachen Motivator. Generell wollen rund 65 % der Nutzer von Fitnesstrackern generell ihre Gesundheit verbessern, 36 % wollen sich mehr bewegen und 26 % setzen die Tracker ein, um mehr über ihren Gesundheitszustand zu wissen, während 15 % damit ihr Training optimieren.

Die Frage „Für wen ein Fitnesstracker geeignet ist“ lässt sich nicht pauschal beantworten. Jedoch sind sie grundsätzlich für jeden technikaffinen Menschen geeignet, der sich durch einen modernen Fitnesstracker mehr Bewegung verschaffen will oder sich einfach motivieren lassen will, einen gesünderen Lebensstil zu führen. So kann derjenige, der stets dazu neigt, eine bequemere Alternative zu wählen und bspw. den Aufzug nutzt, anstelle der Treppe, der kann durch das Fitnessarmband dazu motiviert werden, aktiver zu werden. Auch nach Feierabend kann das Gerät dazu motivieren, Walken zu gehen, anstelle es sich auf dem Sofa bequem zu machen.

Doch auch diejenigen, die sich optimieren möchten und ihre Trainingsfortschritte gern im Blick haben profitieren von einem solchen Fitnessarmband. Das Problem ist, dass die Fitnessarmbänder nicht für jede Sportart angebracht sind. Wer eventuell Volleyball spielt, der kann das Gerät, das oftmals nicht stoßfest ist, während des Spiels tragen. Wird hauptsächlich Rad gefahren, dann sollte darauf geachtet werden, dass das Gadget die Bewegung registriert und nicht als „Stillstand“ wertet.

Zahlreiche Anbieter und ganz unterschiedliche Preise

Die Fitness-Armbänder und -Tracker werden von vielen verschiedenen Herstellern und je nach Qualität, Ausstattung und Funktionsumfang zu ganz unterschiedlichen Preisen angeboten. Ein schlichtes Modell kann bereits ab 50 Euro gekauft werden, doch es sind auch Preise von rund 300 Euro möglich. Zu den bekanntesten Anbietern zählen Fitbit, Polar, Jawbone, Garmine, Samsung, Nike und Sony.

Zudem wird um die aufgezeichneten Werte auch auswerten zu können, eine App für das Smartphone benötigt. Die Daten können zum Teil auch auf den Computer übertragen werden, damit sie noch übersichtlicher archiviert werden. Doch nicht alle Geräte sind mit jedem Smartphone und jedem Betriebssystem kompatibel. Eben aus diesem Grund sollte beim Kauf darauf geachtet werden, ob alles zusammenpasst. Zudem gibt es Fitnesstracker, die mit einem zusätzlichen Brustgurt kombiniert werden können, um etwas den Puls besser messen zu können. Das ist jedoch nicht unbedingt notwendig.

Fazit ist, dass ein jeder der sich dazu motivieren möchte, sich mehr zu bewegen oder mehr Sport zu treiben, der ist mit einem Fitnesstracker bestens bedient. Die Rückmeldungen über die Analyse und Messungen dienen der eigenen Motivation und sie helfen dabei, die eigenen ziele besser im Auge zu behalten und letztendlich zu erreichen. Ein jeder der ein Modell mit Herzfrequenzmessung kauft, der kann diese auch als Alternative beim Joggen und Laufen einsetzen. Hier kann der Fitnesstracker kombiniert mit einem Brustgurt ein perfektes Trainingsgerät sein, falls da noch ein GPS-Empfänger eingebaut ist.

Hinweis: Ein jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass es bei der Messung zu Ungenauigkeiten kommen kann und nicht alles 100 %ig ist. Aber bei den sehr guten Modellen sind die Messungen fast genau und in der Praxis kommt es letztendlich nicht auf 2 bis 3 % an. Wichtig ist nur, dass wir uns mehr bewegen und etwas für unsere Gesundheit und den Körper tun. Eben dabei helfen und motivieren die Fitnesstracker sehr gut.

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