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So wichtig ist Eiweiß für eine gesunde und aktive Lebensweise

Eiweiße sind in Muskeln, Organen sowie Haut und Haaren enthalten und bilden somit den Grundbaustein für den menschlichen Körper. Ohne Eiweiß kann der Körper nicht existieren. Bei der Bildung von Hormonen und Enzymen spielen Eiweiße eine große Rolle und auch das Immunsystem kann nur mit einem ausreichenden Anteil an Proteinen richtig funktionieren und den menschlichen Körper vor Krankheiten schützen. Eiweiß ist essenziell dafür, dass die Muskeln nach dem Sport wieder repariert werden und sich neue Zellen bilden können. Proteine bestehen aus Aminosäuren, von denen 9 lebenswichtig sind. Man nennt sie deshalb auch essenzielle Aminosäuren. Diese Aminosäuren können vom Körper nicht selbst gebildet werden, weshalb sie mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden müssen. Sobald eine der lebenswichtigen Aminosäuren fehlt, greift der Körper auf andere Eiweiß-Quellen in Ihrem Körper zurück – Ihre Muskeln. Achten Sie daher darauf, Ihrem Körper immer genügend Eiweiße und somit Aminosäuren zu geben. Ansonsten kann es passieren, dass mit der Zeit Ihre lang erarbeitete Muskelmasse abnimmt.

Erhöhter Eiweißbedarf beim Sport – so decken Sie ihn richtig

Bei einer sportlichen Lebensweise ist es besonders wichtig, auf eine ausreichende Eiweißzufuhr zu achten. Betreiben Sie Kraftsport und möchten Muskeln aufbauen, dann müssen Sie mehr Eiweiß zu sich nehmen, als vor Beginn des Trainings. Diesen Bedarf können Sie mit tierischen oder pflanzlichen Lebensmittel decken. Besonders in Quark, Eiern, Hühnchen und anderen Fleischsorten sind viele Proteine enthalten. Auch pflanzliche Proteinquellen gibt es zur Genüge. Als Vegetarier oder Veganer greifen Sie einfach auf Samen, Nüsse, Bohnen, Sprossen oder Fleischersatzprodukte wie Tofu zurück. Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, Ihre Eiweißzufuhr mit Nahrungsergänzungsmitteln wie Whey-Protein zu fördern. Doch was bringt Whey Protein eigentlich? Hierbei handelt es sich um Pulver aus Molkeprotein, welches eine sehr hohe biologische Wertigkeit besitzt. Es gelangt also schnell in den Kreislauf und kann somit als Bestandteil für neues Gewebe und die Reparatur der Muskelzellen genutzt werden. Dies ist besonders nach dem Training für die belasteten Muskeln wichtig.

Was ist besser: Tierisches oder pflanzliches Eiweiß?

Tierisches und pflanzliches Eiweiß unterscheiden sich in erster Linie in der biologischen Wertigkeit. Tierische Produkte besitzen in der Regel eine höhere biologische Wertigkeit, da die Struktur der des menschlichen Körpers mehr ähnelt und somit besser verwertet werden kann. Dies ist jedoch kein Grund, auf pflanzliche Eiweißquellen zu verzichten. Diese enthalten viele Ballaststoffe sowie ungesättigte Fettsäuren. Pflanzliche Produkte haben weniger Cholesterin und gesättigte Fettsäuren als tierische Produkte und sind somit die gesündere Variante. Am besten ist es, wenn Sie tierische und pflanzliche Lebensmittel mixen. So erhalten Sie die Vorzüge beider Arten von Lebensmitteln.

Zu viel Eiweiß – gibt es auch Nachteile?

Immer wieder hört oder liest man, dass zu viel Eiweiß schädlich für den menschlichen Körper ist. Zahlreiche Studien besagen, dass die Aufnahme einer hohen Menge an Proteinen die Nierenfunktion beeinträchtigen kann. Da die vom Körper aufgenommenen Eiweiße zu Harnstoff abgebaut werden, dessen Entsorgung über die Nieren stattfindet, sollte in jedem Fall auf eine vermehrte Zufuhr von Flüssigkeit geachtet werden. Sollten Sie sich sehr eiweißreich ernähren und feststellen, dass Ihr Urin dunkler ist, dann trinken Sie am besten gleich ein paar Gläser Wasser. Weiterhin hat auch eine sehr fleischlastige und somit proteinreiche Ernährung einen schlechten Ruf erlangt. Menschen, die proteinhaltige Lebensmittel wie beispielsweise rotes Fleisch zu sich nehmen, haben einigen Studien zufolge ein höheres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken. Dies resultiert daraus, dass viele Wurstprodukte sehr salzig sind und rotes Fleisch einen hohen Eisengehalt aufweist. Achten Sie daher darauf, Ihren Proteinbedarf auf abwechslungsreiche Weise zu decken und auf übermäßigen Konsum von rotem Fleisch zu verzichten. Greifen Sie öfter zu Hühnchen, Milchprodukten oder pflanzlichen Lebensmitteln mit einem hohen Eiweißgehalt.

Abnehmen mit Eiweiß – was steckt dahinter?

Nicht nur zum Muskelaufbau, sondern auch zum Abnehmen eignet sich eine eiweißreiche Ernährung. Im Gegensatz zur Verwertung von anderen Nährstoffen benötigt der Körper mehr Zeit für den Abbau von Eiweiß. Somit sind Sie länger satt und vermeiden Heißhungerattacken und das ständige Naschen zwischendurch. Weiterhin hilft Eiweiß dabei, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und sorgt dafür, dass große Insulinausschüttungen vermieden werden. Eine kohlenhydratreiche Mahlzeit sollten Sie daher immer mit Eiweiß kombinieren. Zudem kurbelt Eiweiß den Stoffwechsel an, was dazu führt, dass Sie mehr Energie verbrennen. Auch ein Jo-Jo-Effekt bleibt bei einer eiweißreichen Diät aus. Da Sie genügend Eiweiß zu sich nehmen, muss der Körper nicht auf andere Eiweißquellen, wie Ihre Muskeln zurückgreifen, weshalb der gefürchtete Effekt nicht eintritt. Da sich Aminosäuren, die Bausteine von Eiweißen, außerdem auf Ihre Psyche auswirken und zum Aufbau von Glückshormonen beitragen, bleiben Sie bei einer Diät mit proteinreicher Nahrung auch noch von schlechter Stimmung verschont. Dies kommt nicht nur Ihnen, sondern auch Ihren Mitmenschen zugute.

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