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Poledance – Extremsport an der Stange

Pole Dance ist in Russland vor allem etwas für Frauen – Kristian Lebedew ist eine große Ausnahme. Der 25-Jährige aus Moskau sieht sich vor allem als Pole-Sportler: „Wenn Männer das sehen, finden sie es etwas exotisch. Aber immer mehr Männer machen Poledance. Und meist sagt man, es ist toll, die Mädchen mögen starke Typen mit muskulösen Körpern.“

Fitness und Akrobatik erfordert der Tanz an der Stange – und ein Schuss Sinnlichkeit bei dieser Disziplin. Oft wird Pole mit Stripperinnen in Verbindung gebracht – aber zunehmend erobert es auch Fitness-Clubs. Kristian Lebedew: „Es ist sehr hart, härter als einfache Gymnastik. Und darum ist zu hoffen, dass es eines Tages eine richtige Sportart wird.“Kristian Lebedew ist schon in Paris aufgetreten, in Spanien und Dänemark, in Deutschland und in der Schweiz. Dort wurde er 2012 Vize-Weltmeister.

Um fit zu bleiben, braucht er nicht unbedingt eine Sporthalle – die Großstadt bietet ja Stangen genug. In den Straßen von Moskau erntet er damit reichlich Aufmerksamkeit. Passanten in Moskau: „Man sieht, dass dieser junge Mann körperlich gut vorbereitet ist. So etwas kriegt man hier nicht dauernd zu sehen, es ist ganz unerwartet. Mit einem Mal ist der junge Mann oben an der Laterne.“

Im Dezember nimmt Kristian Lebedew an einer Pole-Sport-Meisterschaft in den USA teil. Er träumt davon, dort Arnold Schwarzenegger zu treffen und mit ihm zusammen für seinen Sport zu werben.

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