Massagepistolen – was ist dran an dem Hype?

Massagepistolen – was ist dran an dem Hype?

Wer Sport treibt, der benötigt die entsprechende Bekleidung, etwas freie Zeit und ohne Frage Motivation, – doch es gehören auch Verspannungen und Muskelkater nach dem Training dazu. Eben diese gilt es zu bekämpfen oder noch besser vorzubeugen. Hilfreich ist in dieser Hinsicht, vor dem Training die Muskeln zu lockern und aufzuwärmen. Aber ist dies effektiv möglich? Ganz einfach durch eine Gymtastic Massagepistole.

Was genau ist eine Massagepistole?

Auf den ersten Blick sieht eine Massagepistole aus wie eine Bohrmaschine oder ein Akkuschrauber. Doch bei diesem handlichen Gerät handelt es sich um ein Massagegerät, mit dem gezielt einzelne Muskeln massiert werden können. Mittels vieler Drehungen und Stoßen erzeugt die Massagepistole Druck auf den zu massierenden Bereich.

Wozu ist dieses Massagegerät gut?

Durch die Anwendung der Massagepistole ist es möglich, Muskeln und Verspannungen zu lockern. Zudem können gezielt Muskelgruppen auf ein intensives Training vorbereitet werden. Der Effekt der Massagepistole kann durch verschiedene Geschwindigkeitsstufen intensiviert und somit speziell auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Wie bei einer wohltuenden Wellnessmassage können so Verspannungen gelockert und/oder Muskeln nach einem intensiven Training entspannt werden. Die Bildung von Milchsäure in den Muskeln wird dadurch verringert, womit ein Muskelkater nach dem Training minimiert wird.

Wie wird eine Massagepistole richtig angewendet?

Ist die zu behandelnde Stelle des Körpers lokalisiert, sollte die Behandlung mit einer Massagepistole nicht länger als eine Minute auf der gleichen Stelle erfolgen. Der Grund ist, dass es zu Überreizungen und Entzündungen im Muskelgewebe kommen kann. Zum Start sollte eine niedrige Stoßzahl genutzt werden, um diese dann schrittweise zu erhöhen. Die meisten der Massagepistolen bieten einen Bereich von 1200 bis 3200 Schlägen pro Minute an. Je nach eigenen empfinden ist es möglich, je nach Muskelgruppe die Anwendungsdauer und Stoßzahl anzupassen.

Ein solches Gerät kann ebenfalls ideal rund um das Training eingesetzt werden. Denn es hilft vor dem Training zur Schmerzlinderung bei Verspannungen, wodurch die Beweglichkeit bei der Ausführung der Übung verbessert wird. Wer seine Muskulatur nur lockern und die Regeneration der Muskeln beschleunigen möchte, für den eignet sich eine kurze Massage unmittelbar nach dem Training.

Wer sollte eine Massagepistole nutzen und wer nicht?

In erster Linie richtet sich die Nutzung der Massagepistole an die Personen, die sportlich aktiv sind. Aber auch Menschen, die unter Verspannungen leiden, bspw. da sie den Tag über vor dem PC arbeiten und sich selbst behandeln möchten.

Nicht verwendet werden sollte eine Massagepistole von Personen mit Herzbeschwerden, Durchblutungsstörungen, Tumorstellen und schwangeren Frauen. In diesen Fällen ist eine Rücksprache mit dem Arzt bzw. Therapeuten notwendig. Ebenfalls sollten Menschen mit Knochenbrüchen oder -absplitterungen und diejenigen, die an Osteoporose leiden, die Finger von einer Massagepistole lassen. Menschen mit Herzschrittmacher besprochen die Nutzung mit ihrem Arzt, denn das Magnetfeld im Gerät könnte die Funktion des Schrittmachers beeinflussen.

Der Kauf einer Massagepistole, – worauf achten

Es gibt eine Vielzahl von Herstellern, die Massagepistolen anbieten. Jedes einzelne Modell weist seine ganz eigenen Vor- und Nachteile auf. Darunter befindet sich auch die Gymnastic Massagepistole, die von Anwendern positiv bewertet wird. Wichtig ist, dass mit einem ganz klaren Gedanken an die Nutzung herangegangen wird: Hier handelt es sich nicht um ein Gerät, um eine klassische Massage durchzuführen, sondern es werden damit gezielt Verspannungen gelockert.

Wer sich für den Kauf einer Massagepistole entscheidet, der sollte beim Kauf auf folgende Punkte achten:

Stoßzahl pro Minute: Standard sind 1200 bis 320 Stöße pro Minute. Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass die Stoßgeschwindigkeit in mehreren Schritten einstellbar ist.

Hublänge: Mit dieser wird die Distanz beschrieben, die der Pistolenkopf zurücklegt.

Lautstärke: Die Lautstärke kann eine Rolle spielen, je nach dem, wann und wo das Gerät angewendet wird. Je leiser, desto besser, das ist klar. Ein Wert zwischen 40 und 60 db ist normal.

Akku: Eigentlich spielt das Akku eher eine untergeordnete Rolle, wenn die Massagepistole überwiegend daheim oder an einem Ort mit Lademöglichkeiten genutzt wird. Allerdings sollte die Akkulaufzeit nicht weniger als zwei Stunden betragen.

Gewicht: Je leichter, desto besser. Denn nach einigen Minuten macht sich das Gewicht im Handgelenk bemerkbar. Der Griff sollte nicht allzu dicke sein, damit dieser gut in der Hand liegt.

Aufsätze: Bis zu acht verschiedene Aufsätze gibt es. Je nach Aufsatz können bestimmte Muskelgruppen oder Körperregionen stimuliert werden. Empfehlenswert: Mindestens ein mit Luftkissen gepolsterter Aufsatz sowie ein u-Förmiger und ein Trigger-Punkt-Aufsatz sollten enthalten sein.

Widerstand: Die Stoßgeschwindigkeit sollte in mehreren Schritten einstellbar sein. Die meisten Modelle bieten 1200 bis 3200 Stöße pro Minute, was im Grunde ausreichend ist. Wer mehr Druck auf den Körper ausüben möchte, der sollte darauf achten, dass die Massagepistole nicht stoppt, wenn sie auf Widerstand stößt.

Die Vorteile der Massagepistole auf einen Blick

  • Einfache Bedienung
  • Kostengünstig in der Anschaffung
  • Mobil und schnell einsatzbereit
  • Eine Alternative zum Besuch beim Physiotherapeuten
  • Individuell auf die eigenen Bedürfnisse einstellbar

Fazit ist, dass der Griff zur Massagepistole in vielen Fällen sinnvoll sein kann, denn sie kann dem Körper dabei helfen, sich schneller zu entspannen und zu regenerieren. Bevor die Entscheidung auf die Nutzung fällt, sollte sich jeder genügend Wissen aneignen, um die Massagepistole richtig und vor allem sicher anwenden zu können.

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