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Angelique Kerber will zurück an die Spitze


Serena Williams Schwangerschaft macht den Weg frei für Angelique Kerber. Sie wird mit hoher Wahrscheinlichkeit bald wieder die Nummer eins in der Tennis-Welt sein, aber es gibt ein Problem: Die Konkurrenz ist schlagkräftig.

Es hat den Anschein, dass der Weg durch die Schwangerschaft von Serena Williams frei ist. Aktuell ist die deutsche Tennis-Queen zweite der Weltrangliste und sie will zurück an die Spitze und das am liebsten mit weiteren Grand-Slam-Titeln im Gepäck.

Jedoch wird ihr Weg auf den Tennisthron steinig und damit schwieriger als gedacht sein. Denn die Kielerin steckt nach ihren Siegen bei den Australien Open und den US Open 2016 in einer kleinen Formkrise. Seit Beginn dieses Jahres steht sie noch ohne Turniersieg da und es scheint so, dass sie mit ihrem Defensiv-Tennis am Limit angekommen ist.

In dieser Saison könnten vier Damen Angelique Kerber das Leben schwermachen und sie alle Spielen in dieser Woche beim WTA-Turnier in Stuttgart neben Kerber und werden alles dran setzen, um die Deutsche nicht nur in Stuttgart, sondern auch in der Welt-rangliste zu überholen und darauf müssen sich auch die Fans der Tennis Wetten einstellen.

Maria Scharapowa und Karolina Pliskova

Die Tenniswelt ist aus dem Häuschen, denn Maria Scharapowa ist zurück und so manch ein Fan vergisst, dass sie in den vergangenen 15 Monaten nicht verletzt war, sondern eine Dopingsperre verbüßte. Aber es ist unbestritten, dass mit ihr der Glamour auf die Tennisbühnen der Welt mit ihr zurückkehrt. Die ehemalige Nummer eins der Welt spielt in Stuttgart und damit ihr erstes WTA-Turnier nach der Sperre. Sie könnte zur schärfsten Konkurrentin von Angelique Kerber werden, vor allem wenn sie die Nervenstärke und das Powertennis ihrer besten Jahre zeigt. Aber es ist fraglich, ob sie ihre früheren Leistungen wiederholen kann, vor allem da die Russin für Leistungsschwankungen bekannt ist.

Karolina Pliskova: Wenn nur dieses Jahr zählen würde, dann wäre sie bereits auf dem Thron der Tenniswelt. Denn die Tschechin hat seit Jahresbeginn fast 1000 Weltranglistenpunkte mehr als Angelique Kerber geholt und ist bereits Dritte nach den titeln in Brisbane und Doha und damit die direkte Verfolgerin der Deutschen. Das wichtigste Duell, das sie und Kerber ausspielten, verlor sie allerdings (Finale US Open 2016 in drei Sätzen) und somit ist es fraglich, wie oft sich ein solches Finale wiederholen wird oder kann.

Johanna Konta und Garbiñe Muguruza

In Großbritannien suchte man lange nach neuen Tennisgrößen. Andy Murray erlöste bei den Herren die Fans und in dieser Saison tut es im Damenbereich Johanna Konta. Erst seit 2012 spielt die 25-jährige für Großbritannien und stand zuvor für Australien auf dem Court. Doch spätestens in dieser Saison hat sie bewiesen, dass die Briten mit ihr eine Top-Spielerin eingefangen haben. Konta kann in diesem Jahr bereits zwei wichtige Turniersiege verbuchen: die Australien Open und das Prestigeturnier in Miami. Damit konnte sie nicht nur den größten Triumph in ihrer Karriere verbuchen, sondern kletterte auf Platz 7 der Weltrangliste. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren lag sie noch auf Rang 150.

Die letzte Spielerin in der Riege der Konkurrentinnen ist Garbiñe Muguruza. Für sie beginnt nun die Zeit des Jahres, wo sie auf ihrem Lieblingsuntergrund spielt: rote Asche. Die gut vier Wochen bis zu den French Open Ende Mai sind für die Turniere eben auf diesem Untergrund reserviert. Die Sechste der Weltrangliste hat auf den Sandplätzen von Stuttgart, Madrid und letztendlich Paris gute Chancen Punkte gut zu machen und Kerber aufzuholen. Die Deutsche hat im Gegensatz zu Garbiñe Muguruza Probleme auf den Sandplätzen und schied 2016 bei drei Sandplatz-Turnieren in der ersten Runde aus. So auch bei den French Open.

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