4 Sportarten im Überblick – Von Yoga bis hin zu Qigong

4 Sportarten im Überblick – Von Yoga bis hin zu Qigong

Wer sich ausreichend bewegt und Sport treibt, der beugt Krankheiten vor und fördert seine Gesundheit. Aber nicht nur zur körperlichen Gesundheit können Sport und Bewegung beitragen, sondern sie unterstützen ebenfalls das eigene Wohlbefinden, starken das Selbstbewusstsein und tragen dazu bei, dass wir geistig fit bleiben. Viele wünschen sich von ihrer Sportart nicht nur Fitness und Gesundheit, sondern auch Ruhe und Ausgeglichenheit. Die Entspannungssportarten bieten kleine Auszeiten vom Alltag und rücken zugleich neben dem Körper auch den Geist in den Fokus. Für jeden gibt es die passende Entspannungssportart je nach Trainingstyp, gesundheitlichen Erfordernissen und individuellen Vorlieben.

Yoga und dessen positive Wirkung auf die Gesundheit

Heute ist Yoga eine der beliebtesten Methoden um Stress abzubauen und den Körper zu stärken. Dies hat gute Gründe, denn Yoga sorgt nicht nur für Entspannung und innere Ausgeglichenheit, sondern ebenfalls für einen straffen Körper und eine aufrechte Haltung. Aber Yoga kann noch viel mehr ...
  • es steigert die seelische Ausgeglichenheit.
  • es verbessert die Konzentrationsfähigkeit.
  • es dehnt und kräftigt Muskeln, Sehnen und Bänder.
  • es bringt Gelassenheit und Ruhe in den Alltag.
  • es wirkt sich positiv auf die Qualität des Schlafs aus.
  • es löst im Körper Verspannungen und Blockaden.
  • es wirkt antioxidativ und stärkt die Immunabwehr.
  • es stärkt die Körperwahrnehmung und die Achtsamkeit.
  • es stärkt die seelische Ausgeglichenheit.
Wer sich für Yoga entscheidet, der steht vor einer großen Auswahl, was die Entscheidung nicht gerade einfacher macht. Während einige der Yoga-Arten nur ein flüchtiger Trend sind, können sich andere Arten dauerhaft durchsetzen, wie bspw.:
  • Hatha-Yoga
  • Kundalini-Yoga
  • Yin-Yoga
  • Ashtanga-Yoga
  • Bikram-Yoga

2 Yoga-Arten näher erklärt

Yoga – Hatha-Yoga

Das Wort Hatha setzt sich aus zwei Teilen zusammen: „Ha“ für Sonne und „Tha“ für Mond. Hier handelt es sich nicht um einen Zufall, dass es sich um die beiden entgegengesetzten Himmelskörper handelt, sondern beim Hatha-Yoga geht es um den Ausgleich der Gegensätze – also Körper und Geist in Einklang zu bringen. Bei dieser Yoga-Art handelt es sich um einen Yoga-Zweig, bei dem der Fokus hauptsächlich auf dem psychischen Körper mit Körperübungen (Asanas) und Atemübungen (Pranayama) liegt. So wird für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Festigkeit der Muskeln und der Flexibilität der Gelenke entwickelt. Zum festen Programm gehören:
  • Vor- und Rückenbeugen,
  • Drehasanas,
  • Stütz- und Umkehrhaltungen sowie
  • Entspannung und Meditation.

Buti-Yoga

Wer zu den Menschen gehört, die gern einmal wie wild durch die Wohnung tanzen, da der Song, der gerade läuft einfach dazu animiert? Dann ist Buti-Yoga eventuell das richtige. Nicht umsonst wird diese moderne Yoga-Art auch als „Arschwackel-Yoga“ bezeichnet. Wer eher langsame, tiefe Atemzüge, Entspannung und Meditation in den Vordergrund stellt, für den ist diese schnelle Form nichts. Generell sollte man sich nicht schämen oder blöd vorkommen, denn bei dieser Yoga-Form lässt man die Hüften ordentlich kreisen und das ordentlich. Daher ist es für die Damen wichtig, dass der richtige Sport-BH getragen wird. Dieser sollte einen guten Halt bieten. Der leichte Yoga-Bra ist hier eher fehl am Platz.

Qigong und Tai Chi – chinesische Übungen zur Entspannung

Qigong – der harmonische Fluss der Bewegungen

Bei Qigong handelt es sich um den harmonischen Fluss von Bewegungen. Kurz vor der stärksten Anspannung wird aufgehört und es geht in die Gegenbewegung. Die Übungen laufen sehr langsam ab, aber stetig. Mit Qigong wird das Immunsystem gestärkt, die Kraft und auch die Kondition verbessert. Aufgrund der meditativen Anteile und der Atmung weist Qigong eine beruhigende Wirkung auf. Die Vorteile von Qigong: Es wirkt sich auf Körper und Geist aus. Besonders dann wenn es darum geht die eigene innere Ruhe wieder zu erlangen, die Gesundheit zu stärken und sich auf die Körpermitte zu stabilisieren, ist Qigong genau richtig. Folgende positive Aspekte sind zu erwarten, wenn Qigong regelmäßig ausgeführt wird:
  • Beruhigung des Geistes und mentale Entspannung
  • Bessere Beweglichkeit der Gelenke
  • Abbau von Ängsten und physischen Belastungen
  • Stärkung der Rückenmuskulatur und Entlastung der Wirbelsäule
  • Positive Auswirkung auf den Kreislauf dank der geübten tiefen Bauchatmung
  • Abbau von inneren Spannungen und Muskelverspannungen
  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Verbesserte Wahrnehmung des Körpers und seiner Empfindungen (Beschwerden)
Das besondere an Qigong ist, dass es einfach zu erlernen ist. Besonders ältere und körperlich eingeschränkte Personen können die einfachen Qigong-Übungen ausführen. Für Einsteiger empfiehlt es sich, einen Einführungskurz zu besuchen. Zwar sind die Übungen nicht besonders schwer, aber sie sollten richtig ausgefuehrt werden.

Tai Chi oder Taijiquan – eine chinesische Kampfkunst

Bei Taijiquan (kurz Tai Chi) handelt es sich um eine chinesische Kampfkunst, wobei der Bewegungsfluss vergleichbar ist, wie beim Qigong. Allerdings werden bei Qigong eher stehend dieselben Übungen wiederholt, während beim Tai Chi ganze Choreografien gelernt werden. Beine und Rücken werden dadurch sehr effektiv trainiert, aber zugleich ist es anspruchsvoll diese Kunst zu erlernen. Für Tai Chi ist viel Koordination und Konzentration erforderlich. Diejenigen die unter Knieproblemen leiden, die sollten beim Tai Chi lieber vorsichtig sein.

Qigong vs. Tai Chi

  • Qigong ist älter als Tai Chi
  • Bei Tai Chi handelt es sich um eine Kampfkunst – Qigong ist ein Gesundheitssystem
  • Qigong wird ausschließlich im Stehen praktiziert – Tai Chi umfasst ein großes Übungsrepertoire.
  • Beide Systeme dienen jedoch der Kultivierung der Lebensenergie „Qi“.

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